Kinder! Liebe! Hoffnung!

Ein dramatisches Jahr mit einer Patchwork-Familie

Erstausstrahlung: 18. Juni 2013, 22.45 Uhr, Das Erste

Jedes achte Kind lebt heute in einer Patchwork-Familie. Patchwork – ein lustiger Begriff für eine oft sehr traurige Sache. Immer weniger Paare haben keine Lust mehr, sich in einer Beziehung zu arrangieren. Man lässt sich immer schneller scheiden, und sucht und findet oft einen neuen Partner. Wie ist das Leben in einer Patchwork-Familie? Hätte man nicht auch zusammenbleiben können, wie sehen die Kinder das, wie ändert sich das Leben, wenn die Eltern neue Verbindungen eingehen?

Die SWR-Autorin Sigrid Faltin hat für ihren Dokumentarfilm ein Jahr lang eine Patchwork-Familie begleitet. Bei Drehbeginn lebt Marion (32) seit einem halben Jahr mit ihrem Sohn Lars (5) bei Kai (43) und seinen vier Kindern Liv (11), Bela (10), Enid (8) und Amon (6). Die beiden haben sich im Internet kennengelernt und recht schnell beschlossen zusammenzuziehen, damit das Leben für Kai als alleinerziehenden Vater und seine Kinder einfacher wird. Lars, Marions Sohn, sieht seinen Vater Dietmar so oft er will. Sein Papa ist für ihn der Größte, und mit seinen neuen Stiefgeschwistern findet es Lars auch ganz prima. Noch besser wäre es, wenn Papa bei ihnen wohnen würde. Dietmar und Marion verstehen sich immer noch blendend. Warum mussten sie sich überhaupt trennen – auf Kosten ihres Kindes?

Mitten in die Dreharbeiten platzt die Hiobsbotschaft: Kai erkrankt schwer an Krebs. Was bedeutet das für die Patchwork-Familie? Was wird aus dem so schwer errungenen neuen Glück? Wie meistert die Familie die größtmögliche Belastungsprobe?

"Daran, wie die Regisseurin mit dieser dramatischen Situation filmisch umgeht, zeigen sich einmal ihre tief empfundene Empathie und ihr Können als Filmemacherin. Selten gelingt es, derart feinfühlig und tröstend mit dem Medium Film eine Grenzsituation zwischen Leben und Tod zu beschreiben. Sigrid Faltins großartigen Film sollte man trotz der späten Sendezeit um 22.45 Uhr nicht versäumen." (Herbert Spaich, Filmspaicher.de)

"Ein bemerkenswerter Film" (Frankfurter Rundschau)

"Ein eindrucksvoller Film" (Saarland Online)

"Berührend und bewundernswert" (Osnabrücker Zeitung)

"Durch den würdevollen Umgang der Autorin mit allen Protagonisten wird der Zuschauer zum Teil der Familie" (Jury Deutscher Fernsehpreis 2013)

"Sigrid Faltin ist ein eindrucksvoller Film über Menschen in der Patchwork-Konstellation gelungen" (FOCUS online)

"Ihr Film zeigt nicht nur hautnah die Lebensrealität einer Familie, sondern bietet auch eine ethische Vorlage für die gesellschaftliche Diskussion, was Familie heute ist, was sie sein kann und ausmacht. Der Film erzählt von Verantwortung und Mut, von Füreinander einstehen und von neuer Kraft und Hoffnung, die im Familienkontext entstehen, besonders dann, wenn die Probleme schier unüberwindbar werden. Um diesen Film überhaupt machen zu können, haben die Autorin und ihr Kamerateam viel Fingerspitzengefühl bewiesen." (Jury des Caritas-Preises Baden-Württemberg)

Eine Produktion von

SWR

Ein Film von

Sigrid Faltin

Jahr

2013

Länge

90 Min.

Team

  • Buch und Regie: Sigrid Faltin
  • Kamera: Ingo Behring, Mark Klotz
  • Schnitt: Isabelle Allgeier
  • Ton: David Spajic, Andreas Radzuweit
  • Musik: Marion Grünberg-Schröter, Nils Kacirek
  • Produktionsleitung: Jochen Dickbertel
  • Redaktion: Gudrun Hanke-El Ghomri

Auszeichnungen

Nominiert für den Deutschen Fernsehpreis 2013

2. Preis Caritas-Journalistenpreis Baden-Württemberg 2013

Diakonie-Preis Baden-Württemberg, Kategorie Fernsehen, 2014

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„Wir machen Dokumentarfilme. Uns interessiert das wahre Leben.“
Sigrid Faltin, white pepper Film

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